MeinungLandwirtschaftBeim Tierschutz klaffen Anspruch und Wirklichkeit gewaltig auseinander

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Kommentar von Ronen Steinke

Lesezeit: 2 Min.

Schweine in einem niedersächischen Mastbetrieb:
Schweine in einem niedersächischen Mastbetrieb:
Sina Schuldt/Sina Schuldt/dpa

Das Wohl der Tiere findet sich sogar als Staatsziel im Grundgesetz. Das hilft Schweinen oder Hühnern in vielen Betrieben aber wenig. Und wenig spricht dafür, dass es besser wird - ganz im Gegenteil.

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Beim Tierschutz lügt sich Deutschland gern ein wenig in die eigene Tasche. In diesem Grillsommer – das Schweinenackensteak gibt's im Supermarkt für 4,99 Euro je 750 Gramm, ein Kilo Fleisch ist also billiger als ein Kilo Erdbeeren – merkt man das besonders.

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Mastbetrieb im Unterallgäu
:Verdreckt, krank, teilweise tot:  Schweinezüchter lassen ihre Tiere verkommen

Es ist eine der größten Zuchtanlagen Bayerns. Die Betreiber sollen ihre Schweine dort unhygienisch gehalten haben. Auch medizinische Versorgung bekamen die Tiere offenbar nicht. Nachdem Tierschützer die Zustände im Stall dokumentieren, gibt es nun eine Strafanzeige gegen die Betriebsleiter.

Von Florian Fuchs und Christian Sebald

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