Ein Islamist, der zu den Sicherheitsdiensten der syrischen Regierung gehört und auf einer Militärbasis bei einem Offizierstreffen zwei US-Soldaten und ihren Dolmetscher erschießen kann: Das sagt viel über den Ist-Zustand des neuen syrischen Regimes. Der Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa war selbst Dschihadist, hatte für al-Qaida und den „Islamischen Staat“ (IS) gekämpft, bevor er mit eigenen Milizen den Widerstand gegen das Assad-Regime führte und den Diktator aus Damaskus vertrieb.
MeinungSyrienEin Attentat offenbart das große Dilemma der neuen Regierung

Kommentar von Tomas Avenarius
Lesezeit: 1 Min.

Der Anschlag, bei dem zwei US-Soldaten und ein Dolmetscher starben, bringt den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in große Schwierigkeiten. Vor allem eine Gruppe muss er beschwichtigen.
