MeinungSyrienEin Attentat offenbart das große Dilemma der neuen Regierung

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Kommentar von Tomas Avenarius

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Feuerwerk zur Feier des ersten Jahrestages des Sturzes von Diktator Baschar al-Assad in Damaskus, 8. Dezember: Das Land braucht dringend Hilfe von außen.
Feuerwerk zur Feier des ersten Jahrestages des Sturzes von Diktator Baschar al-Assad in Damaskus, 8. Dezember: Das Land braucht dringend Hilfe von außen. (Foto: Hussein Malla/AP)

Der Anschlag, bei dem zwei US-Soldaten und ein Dolmetscher starben, bringt den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in große Schwierigkeiten. Vor allem eine Gruppe muss er beschwichtigen.

Ein Islamist, der zu den Sicherheitsdiensten der syrischen Regierung gehört und auf einer Militärbasis bei einem Offizierstreffen zwei US-Soldaten und ihren Dolmetscher erschießen kann: Das sagt viel über den Ist-Zustand des neuen syrischen Regimes. Der Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa war selbst Dschihadist, hatte für al-Qaida und den „Islamischen Staat“ (IS) gekämpft, bevor er mit eigenen Milizen den Widerstand gegen das Assad-Regime führte und den Diktator aus Damaskus vertrieb.

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