MeinungBKA-Bericht:Die Zahl der Drogendelikte sinkt – aber das allein ist noch nicht beruhigend

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Kommentar von Joachim Käppner

Drogen-Razzia in Heidenheim: Auch synthetische Stoffe wie Fentanyl machen den Fahndern Sorgen.
Drogen-Razzia in Heidenheim: Auch synthetische Stoffe wie Fentanyl machen den Fahndern Sorgen. (Foto: Dennis Straub/onw-images/imago images)

Auf den ersten Blick erscheint es so, als habe vor allem die Cannabis-Legalisierung die Lage entspannt. Doch das ändert nichts daran, dass die anderen Substanzen immer härter werden.

Ob die Teillegalisierung von Cannabis durch die Ampelregierung selig ein „richtiges Scheißgesetz“ war, wie Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) nun nach Wirtshausmanier polterte, ist noch nicht erwiesen. Nach Lage der Dinge war es wohl das Richtige, dass Union und SPD die Auswirkungen erst einmal gründlich analysieren wollen, bevor sie das Gesetz ändern oder gar rückgängig machen. Es gibt derzeit zu wenig belastbare Zahlen und Erkenntnisse für vorschnelle Urteile. Zumindest aber besteht entgegen den ursprünglichen Hoffnungen die reale Möglichkeit, dass die Legalisierung gut gemeint, aber schlecht gemacht war– weil Hasch zu schweren psychischen Erkrankungen führen und als Einstiegsdroge in weit gefährlichere Stoffe dienen kann.

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