MeinungKanzlertauschMerz jetzt ersetzen? Nein, die Unbeliebtheit der Regierung ist ihre größte Chance

Portrait undefined Lisa Nienhaus

Kommentar von Lisa Nienhaus

Lesezeit: 4 Min.

Dürfte auch dem Bundeskanzler klar sein: Betrachtet man die Sorgen der Deutschen, so liegt seit Monaten die wirtschaftliche Lage vorn.
Dürfte auch dem Bundeskanzler klar sein: Betrachtet man die Sorgen der Deutschen, so liegt seit Monaten die wirtschaftliche Lage vorn. Axel Schmidt/REUTERS

Wenn zügige Reformen das sind, was das Land braucht, dann ist der Zeitpunkt günstig. Denn gerade tut sich Ungeahntes. Einen Fehler darf Schwarz-Rot aber nicht wiederholen.

SZ bei Google bevorzugen

Klar kann man jetzt über Hendrik Wüst reden. Könnte der sehr beliebte Ministerpräsident von NRW das Ruder herumreißen, wenn er Friedrich Merz als Bundeskanzler ersetzen würde? Immerhin ist er jünger, moderner und, wie gesagt, sehr viel beliebter. Eine neue Diskussion, in die sich das politische Berlin gern kopfüber stürzte wie in den noch eiskalten Mai-Badesee bei über 30 Grad. Juicy ist die Debatte natürlich, sie ist auch interessant. Letzteres allerdings insbesondere dann, wenn man davon ausgeht, dass es in der Politik vorrangig um Beliebtheit geht – und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Zur SZ-Startseite
00:32

Klingbeil: SPD bereit zu Kompromissen bei Reformen

Bis zur Sommerpause soll der Koalitionsausschuss über grundlegende Reformen entscheiden. Dafür braucht es laut SPD-Chef Klingbeil Kompromisse.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: