MeinungBundesregierungDer Sommer der Reformen sollte mehr bieten als reine Sparpolitik

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Kommentar von Katharina Riehl

Lesezeit: 2 Min.

Der Druck zum Sparen und zum Reformieren führt seit Wochen zu einem politischen und medialen Grundrauschen aus Vorschlag und empörter Gegenrede.
Der Druck zum Sparen und zum Reformieren führt seit Wochen zu einem politischen und medialen Grundrauschen aus Vorschlag und empörter Gegenrede. Gary Waters/Westend61/IMAGO

Fast täglich kursieren Vorschläge, wo gekürzt werden könnte. Das mag in vielen Fällen nötig sein. Aber nur Leistungen zu streichen, das wird die Bürgerinnen und Bürger nicht überzeugen.

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Krankenkassen, Pflegekasse, Rente, Steuer, Elterngeld – Deutschland im Jahr 2026 ist eine Großbaustelle, die auf den immer wieder verschobenen Baubeginn wartet. In diesem Jahr soll er aber nun wirklich kommen: der Sommer der Reformen. Fast täglich kursieren Vorschläge, wie man dieses oder jenes System verändern müsste, an welchen Stellen geschraubt und vor allem wo gekürzt werden könnte. Denn Ursache und Ziel aller Bemühungen sind klar: Der Staat hat kein Geld, der Haushalt viele Löcher, trotz aller Sondervermögen und ausgesetzter Schuldenbremsen.

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