Proteste gegen Rechtsextremismus:Sie sind die Brandmauer, aber keine neue Bewegung

Proteste gegen Rechtsextremismus: Licht an für die Demokratie, hier am Sonntag Nachmittag vor dem Bundestag in Berlin.

Licht an für die Demokratie, hier am Sonntag Nachmittag vor dem Bundestag in Berlin.

(Foto: CHRISTIAN MANG/AFP)

Und das müssen die Menschen, die derzeit in ganz Deutschland gegen die AfD und ihre Ideologie protestieren, auch gar nicht werden. Was diese Republik dringender braucht als neue Bündnisse, ist eine wache Zivilgesellschaft.

Kommentar von Johan Schloemann

Heilbronn, Schwerin, Helmstedt: Die Demonstrationen gegen die radikalisierte AfD gehen weiter, nicht bloß in den Großstädten, sondern überall in der Republik, und in der kommenden Woche werden sie vorerst kulminieren in einem landesweiten Aktionstag. Der Bundesvorsitzende der AfD-Nachwuchstruppe Junge Alternative (ein Mann übrigens, dem wegen Extremismus das Tragen seiner Bundeswehruniform untersagt wurde) reagiert auf die Proteste so: "Wir müssen als patriotische Bewegung jetzt die Reihen schließen."

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