MeinungDebatte um Social-Media-VerbotNicht die Kinder sind das Problem – die Eltern sind es

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Kommentar von Katharina Riehl

Lesezeit: 2 Min.

Social-Media-Verbot für Kinder? Die Familienministerin will digitale Vernachlässigung künftig sanktionieren.
Social-Media-Verbot für Kinder? Die Familienministerin will digitale Vernachlässigung künftig sanktionieren. Annette Riedl/Annette Riedl/dpa

Wie kann man Minderjährige vor den schädlichen Folgen exzessiver Handynutzung bewahren? Die Diskussion darüber geht seit Jahren in die falsche Richtung.

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Allen Anhängern strenger Zugangsbeschränkungen für Kinder und Jugendliche zu Social-Media-Apps gilt Australien als leuchtendes Beispiel, dort gibt es seit dem vergangenen Jahr ein Verbot für unter 16-Jährige. In dieser Woche hat die deutsche Familienministerin die Vorschläge einer von ihr eingesetzten Expertenkommission für ein deutsches Gesetz vorgestellt, Karin Prien sprach sich dabei für ein Verbot bis zum 13. Geburtstag aus. Und so wirkte es fast wie ein Kommentar zur deutschen Debatte, dass australische Forscher fast gleichzeitig ein erstes Zwischenfazit zur Maßnahme in ihrem Land veröffentlichten. Die Frage: Was hat’s gebracht? Ihre Antwort: eher wenig.

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Psychologie
:Viele Jugendliche ignorieren ein Social-Media-Verbot

Während Familienministerin Karin Prien über Altersgrenzen für soziale Medien nachdenkt, liefert Australien das erste Realexperiment. Das Zwischenfazit: Die Regelungen ändern das Verhalten der Jugendlichen kaum.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

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