MeinungDrohnen für die BundeswehrDas Machtwort der Sparfüchse kann sich noch rächen

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Kommentar von Joachim Käppner

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Was der Truppe fehlt: Mitarbeiter der Firma Stark Defence demonstrieren bei Schrobenhausen den Aufbau ihrer Drohnenwaffe  Virtus .
Was der Truppe fehlt: Mitarbeiter der Firma Stark Defence demonstrieren bei Schrobenhausen den Aufbau ihrer Drohnenwaffe Virtus. Kay Nietfeld/dpa

Die Haushälter der Koalition haben Verteidigungsminister Pistorius bei der Waffenbeschaffung gebremst. Aber das ist nicht unbedingt eine gute Nachricht.

Leopard-2-Panzer rasten über das Feld und eröffneten mit ohrenbetäubenden Schlägen das Feuer auf einen glücklicherweise nur imaginären Feind. Das Nato-Großmanöver im Baltikum, abgehalten im Mai 2025, galt bei den Beteiligten und auch bei der Bundeswehr als großer Erfolg, eine Demonstration der Stärke und Abschreckung gegenüber Wladimir Putins imperialem Russland. Leider berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Militärquellen kürzlich, dass die Nato-Einheiten im Ernstfall „entsetzliche“ Verluste erlitten hätten – dann nämlich, wenn man die Kampfsituation in der Ukraine auf das Manöver übertragen würde. Das mag nicht bestätigt sein, aber offenbar haben Truppen diverser Nato-Staaten bei der Übung noch immer die Gefahr durch Drohnen unterschätzt.

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