MeinungDiplomatieDie OSZE steckt in der Krise, doch ihre Zeit könnte noch kommen

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Kommentar von Matthias Kolb

Lesezeit: 1 Min.

Eine Krisenzeit: Plenarsitzung des Außenministertreffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien, 3. Dezember 2025.
Eine Krisenzeit: Plenarsitzung des Außenministertreffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien, 3. Dezember 2025. (Foto: Hans Klaus Techt/Hans Klaus Techt/APA/dpa)

Von Moskau boykottiert, von Washington verachtet: Doch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit wird trotz aller Probleme dringend gebraucht.

Gut 50 Jahre nach ihrer Gründung befindet sich die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in einer tiefen Krise. Dabei sind die Ziele, die sich die Regierungen in Ost und West mit deren Gründung 1975 gesetzt hatten, weiter wichtig: Wie im Kalten Krieg braucht es auch heute Plattformen für regelmäßigen Austausch, um Eskalationen zu vermeiden. Anders als etwa die EU ist die OSZE kein Demokraten-Klub: Mit dabei sind neben Russland auch die Staaten des Südkaukasus und Zentralasiens. Alle Entscheidungen erfordern Einstimmigkeit, da gilt das Veto San Marinos genauso viel wie jenes der USA.

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SZ PlusVon Silke Bigalke und Matthias Kolb

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