MeinungMord an NawalnyEin Regime zeigt sein wahres Gesicht

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Kommentar von Frank Nienhuysen

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Sie haben es damals schon geahnt: Demonstranten beschuldigen Moskau am 16. Februar 2024 in Washington, Alexej Nawalny im Gefängnis ermordet zu haben. Jetzt scheint sich der Vorwurf als wahr zu erweisen.
Sie haben es damals schon geahnt: Demonstranten beschuldigen Moskau am 16. Februar 2024 in Washington, Alexej Nawalny im Gefängnis ermordet zu haben. Jetzt scheint sich der Vorwurf als wahr zu erweisen. KEVIN DIETSCH/AFP

Jetzt ist es wohl bestätigt: Putins Diktatur hat ihren bekanntesten Kritiker in der Haft mit einem tückischen Gift ermordet. Doch diese Erkenntnis wird in Russland wohl wenig ändern.

Von Anfang an war die offizielle Version merkwürdig gewesen vom „Syndrom des plötzlichen Todes“, das die Gefängnisleitung der Mutter von Alexej Nawalny genannt hat. Der Leichnam, den Ljudmila Nawalnaja erst nach mehreren Tagen sehen durfte, nachdem sie einige Male von den Behörden abgewiesen worden war. All dies spielte sich in der Eiseskälte des Arktisgebiets Jamal ab, wo Russlands bekanntester Oppositionspolitiker im Straflager „Polarwolf“ vor zwei Jahren gestorben ist, angeblich eines natürlichen Todes. Eine Mär, wie schon damals viele dachten. Und was sich nun mit der internationalen Laboranalyse bestätigt: Nawalny wurde demnach höchstwahrscheinlich vergiftet.

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SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle und Frank Nienhuysen

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