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Kommentar von Rainer Stadler

Lesezeit: 3 Min.

Was soll verwerflich daran sein, wenn eine Kita das Basteln für den Muttertag nicht mehr organisiert?
Was soll verwerflich daran sein, wenn eine Kita das Basteln für den Muttertag nicht mehr organisiert? IMAGO/Fotostand / K. Schmitt/IMAGO/Fotostand

Würde die Arbeit der Frauen zu Hause entlohnt, käme eine Summe von mehreren Hundert Milliarden heraus. Stattdessen gibt es einmal im Jahr Pralinen und Blümchen zum Muttertag. Das muss sich ändern.

Zu wenig Zeit, zu viel Arbeit, zu viele Kinder: Die Klagen über den gestressten Alltag in Kitas sind schon länger unüberhörbar, durch unzählige Studien belegt - und offenbar immer noch nicht bei der Politik angekommen. Bestes Beispiel: Bundeskanzler Olaf Scholz. In einem Interview nach Rezepten gegen den allgemeinen Fachkräftemangel gefragt, erklärte er, dass er Steigerungspotenzial beim Anteil der Frauen am Arbeitsmarkt sehe. Und schob hinterher: "Damit das hinhaut, müssen wir aber Ganztagsangebote in Krippen, Kitas und Schulen ausbauen."

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