MeinungArbeitsweltJa, der Mindestlohn muss steigen – und doch gehen die Wahlversprechen der SPD zu weit

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Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 1 Min.

Umstrittener Mindestlohn: 12,82 Euro schützen niemanden vor Altersarmut.
Umstrittener Mindestlohn: 12,82 Euro schützen niemanden vor Altersarmut.
Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Die gute Absicht ist ja unbestreitbar, doch die Politik sollte Gewerkschaften und Arbeitgeber solche Fragen wieder selbst aushandeln lassen.

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Von Menschen, die sich beim Umsetzen bester Absichten wenig geschickt anstellen, sagt man gern, sie seien stets bemüht. Stets bemüht ist in diesen Tagen die SPD, da sie den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem soeben veröffentlichten Programm verspricht, den Mindestlohn auf 15 Euro zu erhöhen. Beste Absichten dürfte die Partei haben, aber sie scheint nicht sehen zu wollen, welchen Schaden sie zugleich anrichtet.

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:Wer von einem höheren Mindestlohn profitiert

SPD und Grüne wollen die Lohnuntergrenze nach der Wahl auf 15 Euro anheben. Millionen Arbeitnehmern käme das zugute, zeigen neue Zahlen. Die Arbeitgeber aber werfen Kanzler Olaf Scholz Wortbruch vor.

SZ PlusVon Benedikt Peters und Roland Preuß

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