MeinungAtomwaffenAuf Trumps USA ist kein Verlass – aber das würde auch für ein Frankreich unter Le Pen gelten

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 1 Min.

Zeichen der nationalen Stärke: Stapellauf des französischen Atom-U-Bootes „Le Terrible“ 2008 in Cherbourg.
Zeichen der nationalen Stärke: Stapellauf des französischen Atom-U-Bootes „Le Terrible“ 2008 in Cherbourg. Jean Yves Desfoux

Bundeskanzler Merz hat seine Äußerungen zu einer europäischen nuklearen Abschreckung ein wenig präzisiert. Doch Antworten auf große Fragen fehlen noch. Vielleicht, weil es sie gar nicht gibt.

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Eine Grundsatzrede, wie sie Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz gehalten hat, liefert im besten Fall überzeugende Antworten auf grundsätzliche Fragen. In mindestens einem Punkt hat Merz stattdessen unzählige neue Fragen aufgeworfen. Er machte öffentlich, dass er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vertrauliche Gespräche über europäische nukleare Abschreckung aufgenommen habe. So entstand der Eindruck, es werde konkret an einem europäischen Atomschirm gearbeitet, um nicht mehr oder nicht mehr allein auf den Schutz durch die USA angewiesen zu sein. Die Frage, wie so ein Schirm auch nur ansatzweise aussehen könnte, ließ Merz im Raum stehen.

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