MeinungSicherheitDie Leipziger Drohnenattacke war mehr als ein „hybrider“ Angriff

Portrait undefined Hubert Wetzel

Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 1 Min.

Ein Ermittler am Leipziger Flughafen nach der Entdeckung einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am 5. August.
Ein Ermittler am Leipziger Flughafen nach der Entdeckung einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am 5. August.
Jens Schlueter/Getty Images

Nein, der Kanzler muss wegen des versuchten Sprengstoffanschlags nicht den Nato-Bündnisfall ausrufen. Aber er sollte die Wahrheit darüber sagen, was der Kriegstreiber in Moskau gegen dieses Land unternimmt.

SZ bei Google bevorzugen

Wenn Politiker von „hybrider Kriegsführung“ reden, dann klingt das immer ein wenig nach: halb so schlimm. Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge sind feindselig und schädlich, aber sie sind eben kein echter Krieg, bei dem Menschen sterben. Manchmal weiß man auch gar nicht, wer dahintersteckt. Diese Unterscheidung ist sinnvoll: Ein Raketenangriff auf Kiew, bei dem Zivilisten getötet werden, ist in jeder Hinsicht etwas anderes als ein brennender Kabelstrang bei der Deutschen Bahn, der nur zu Zugausfällen führt.

Zur SZ-Startseite

Podcast: „Auf den Punkt“
:Muss die Bundeswehr die Infrastruktur vor Drohnen schützen?

Nach dem Vorfall mit einer Drohne am Leipziger Flughafen läuft eine Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur. Denn die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus.

Podcast von Nicolas Richter und Leopold Zaak

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: