MeinungKrankenkassenWie soll man das den Beitragszahlern erklären?

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 2 Min.

Ein Signal an die Patienten ist gefragt: Auswahl an Gesundheitskarten gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland (Symbolfoto).
Ein Signal an die Patienten ist gefragt: Auswahl an Gesundheitskarten gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland (Symbolfoto).
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Die Versicherer haben sich mit Immobiliendeals verzockt. Der Schaden geht womöglich in die Milliarden. Die Vorstände müssen dafür geradestehen.

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Dutzende Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben sich mit hochriskanten Immobiliendeals massiv verzockt. Das haben Recherchen von SZ, NDR und WDR gezeigt, ebenso eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen: Dort heißt es, der Schaden allein für die bundesweit agierenden gesetzlichen Krankenkassen könnte sich am Ende auf 1,1 Milliarden Euro belaufen. Nimmt man die Kassenärztlichen Vereinigungen und die regionalen Krankenkassen dazu, dürfte die Summe wohl noch viel höher sein. Wie hoch genau, ist auch deshalb schwierig zu bemessen, weil viele der Verantwortlichen nur eines tun: mauern, mauern, mauern.

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:Krankenkassen drohen Milliardenverluste wegen riskanter Investments

Recherchen haben teure Fehlinvestitionen von Krankenkassen enthüllt. Jetzt zeigt eine Antwort der Bundesregierung, wie hoch die Verluste tatsächlich ausfallen könnten.

SZ PlusVon Markus Grill und Nils Heck

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