Steffen Krach, Chef der Berliner SPD und Spitzenkandidat seiner Partei bei der Abgeordnetenhauswahl im September, hat etwas mit vielen Sozialdemokraten im ganzen Land gemeinsam. Er ist unzufrieden mit der Bundesregierung. Wenn 80 Prozent der Deutschen sagten, dass das Anfang Juli vorgestellte Reformpaket in die falsche Richtung gehe und unausgewogen sei, dann könne man sich ja nicht hinstellen und sagen, „es ist alles richtig“. Das gelte gerade für die SPD, die für soziale Gerechtigkeit stehen wolle. Man könnte übersetzen: Ihr habt ein Problem mit der SPD im Bund? Wählt Krach!
MeinungSPDWahlkampf gegen die eigenen Leute im Bund: sehr verlockend, wenig aussichtsreich

Kommentar von Daniel Brössler
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Ihr habt ein Problem mit der SPD im Bund? Wählt Krach! Ob diese Strategie aufgeht? Wahlplakat des SPD-Spitzenkandidaten in Berlin.
JOHN MACDOUGALL/AFPDie spektakuläre Unbeliebtheit der schwarz-roten Bundesregierung prägt die Landtagswahlkämpfe, auch den von Steffen Krach in Berlin. Kritik an der Koalition verspricht Applaus, aber auch Wählerstimmen?