MeinungKlimawandelDie Landwirtschaft steckt in einer bösen Falle

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

Ein Traktor wirbelt nahe Heidelberg Staubwolken auf: Dürre und Hitze belasten die Landwirtschaft immer mehr.
Ein Traktor wirbelt nahe Heidelberg Staubwolken auf: Dürre und Hitze belasten die Landwirtschaft immer mehr.
Uwe Anspach/dpa

Die Trockenheit hat vielen Bauern zu schaffen gemacht – so sehr, dass der Agrarminister eine „Krise von nationaler Tragweite“ ausgerufen hat. Doch an die Gründe dieser Krise wagt er sich nicht heran.

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Wohl denen, die der Dürre entgehen konnten. Kirschplantagen zum Beispiel. Schon im vorigen Jahr war die Kirschernte überragend, 2026 war sie noch besser. Pflaumen wuchsen auch nicht schlecht. Aber das war es dann vielerorts auch schon mit den guten Nachrichten.

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Landwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird inzwischen knapp. Das weckt Erinnerungen an das historische Dürrejahr 1976. Eine Wende könnte nur Dauerregen bringen. Stattdessen sinken die Wasserpegel.

SZ PlusVon Sebastian Beck, Luisa Brünger und Christian Sebald

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