MeinungFriedenshoffnung in NahostFindet Netanjahu eine Exit-Strategie aus dem Krieg – und will er sie überhaupt?

Kommentar von Kristiana Ludwig

Lesezeit: 2 Min.

Ein Krieg, der nicht enden will: Rauchschwaden über dem Gazastreifen nach einem israelischem Bombardement.
Ein Krieg, der nicht enden will: Rauchschwaden über dem Gazastreifen nach einem israelischem Bombardement.
Ariel Schalit/Ariel Schalit/AP/dpa

Der Friedensplan der USA setzt Israel und die islamistische Hamas unter enormen Druck. Und womöglich kann es sich die Regierung in Jerusalem diesmal nicht leisten, die Amerikaner zu verärgern.

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Am Samstagabend richtete sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an sein Volk, es ging um ein mögliches Kriegsende in Gaza. Doch schon der erste Satz zeigte, wie kompliziert es werden könnte, wenn am Montag indirekte Verhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas in Ägypten beginnen. Netanjahu sagte, er hoffe, dass alle Geiseln in der kommenden Woche zurückkehren –, „während die israelischen Streitkräfte tief im Streifen bleiben und Gebiete darin kontrollieren“.

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