MeinungNahostDie Bomben fallen fast jeden Tag. Nun wieder mit freundlicher Unterstützung aus Berlin

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Kommentar von Bernd Dörries

Lesezeit: 2 Min.

Eine verwüstete Stadt, und die Gewalt ist noch nicht vorbei: Ein palästinensischer Mann geht durch die Ruinen von Chan Yunis, Gazastreifen.
Eine verwüstete Stadt, und die Gewalt ist noch nicht vorbei: Ein palästinensischer Mann geht durch die Ruinen von Chan Yunis, Gazastreifen. (Foto: Abed Rahim Khatib/Abed Rahim Khatib/dpa)

Israel droht längst keine Gefahr mehr, trotzdem lässt die Regierung Netanjahu immer wieder die Nachbarn angreifen. Ausgerechnet jetzt liefert Deutschland seiner Armee wieder Waffen.

Vor zwei Wochen hat die Bundesregierung den teilweisen Stopp von Waffenlieferungen nach Israel wieder aufgehoben. In ein Land, dessen Armee in Gaza gerade die Brüder Fadi Abu Assi und Goma Abu Assi tötete, acht Jahre und elf Jahre alt, weil sie Feuerholz gesammelt hatten. Dessen Soldaten zwei junge Tatverdächtige im Westjordanland exekutierten – auf einem Video sieht man, wie sie erschossen wurden, nachdem sie die Hände in die Höhe gestreckt hatten, unbewaffnet. Die Waffen gehen an eine Armee, die gerade wieder auf syrisches Territorium vordrang und dort 13 Menschen tötete. Obwohl es von dort gar keinen Angriff gab.

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