MeinungFrankreichMacron gibt den Vermittler, wo es nichts zu vermitteln gibt

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Kommentar von Kathrin Müller-Lancé

Lesezeit: 2 Min.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält eine Rede, während sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Selenskij über eine Videoverbindung an der französisch-ukrainischen Konferenz für Resilienz und Wiederaufbau teilnimmt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält eine Rede, während sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Selenskij über eine Videoverbindung an der französisch-ukrainischen Konferenz für Resilienz und Wiederaufbau teilnimmt. Ludovic Marin/AP

Erst spricht er von "Sicherheitsgarantien" für Russland, dann organisiert er zwei Hilfskonferenzen für die Ukraine: Präsident Macrons Lavieren im Ukraine-Krieg schadet seinem Land ebenso wie den Partnern.

Nicht zu einer, sondern gleich zu zwei Ukraine-Konferenzen lud Emmanuel Macron am Dienstag nach Paris. Hätte das Datum nicht schon weit im Voraus festgestanden, könnte man fast meinen, es handele sich um einen Versuch der Wiedergutmachung. Erst vor wenigen Tagen hatte der französische Präsident mit einer Äußerung über "Sicherheitsgarantien" für Russland die Ukraine und andere europäische Partner irritiert. Macron, der sich sonst so geschmeidig auf der Weltbühne bewegt, nimmt im Ukraine-Krieg eine unglückliche Doppelrolle ein, die Frankreich mehr schadet als nutzt.

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Ukraine-Krieg
:Macrons heikle Doppelrolle

Frankreichs Präsident irritiert mit Forderungen nach "Sicherheitsgarantien" für Russland und lädt zugleich zu Hilfskonferenzen für die Ukraine nach Paris ein. Jetzt steht er in der Kritik.

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé

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