MeinungEuropaDie übliche Solidaritätslyrik wird die Ukraine nicht retten

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Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 1 Min.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Mitte, beim Treffen der Nato-Stabschefs in Paris am 11. März) beansprucht eine Führungsrolle seines Landes in der europäischen Ukrainepolitik. Paris selbst zahlt aber nur relative bescheidene Summen an Kiew.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Mitte, beim Treffen der Nato-Stabschefs in Paris am 11. März) beansprucht eine Führungsrolle seines Landes in der europäischen Ukrainepolitik. Paris selbst zahlt aber nur relative bescheidene Summen an Kiew. SARAH MEYSSONNIER/AFP

Das kleine Dänemark gibt mehr Geld für Waffen an Kiew als Frankreich, Spanien und Italien – zusammen. Warum das nicht so bleiben kann.

Wer wissen will, wie geeint Europa ist, wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht, kann EU-Gipfelerklärungen lesen. In ihnen steht, dass alles prima läuft; dass die Europäer ge- und entschlossen seien, dem überfallenen Nachbarland zu helfen, solange es nötig sei; dass man die um ihr Überleben kämpfenden europäischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Ukraine nicht im Stich lassen, sondern mit mehr Waffen und Munition versorgen werde. So weit die wunderbar klingende Solidaritätslyrik.

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