MeinungBundespolitikDie Methode Grumpy Cat wird der FDP kaum nützen

Portrait undefined Joachim Käppner

Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 2 Min.

König der Talkshows und Morgenmagazine: Wolfgang Kubicki
König der Talkshows und Morgenmagazine: Wolfgang Kubicki Christoph Soeder/picture alliance/dpa

Wolfgang Kubicki, der alte Provokateur, will die Liberalen vor dem politischen Ende bewahren. Der Kurs, der von ihm zu erwarten ist, dürfte ihr Verschwinden freilich eher beschleunigen.

Grumpy Cat, die missmutige Katze, wurde von einer boshaften Natur mit einem derart übellaunigen, ja vorwurfsvollen Gesichtsausdruck ausgestattet, dass das Tier zum viralen Superstar aufstieg, Erste-Klasse-Flüge und einen Termin bei der Time-Fotoredaktion inklusive. Mehr als acht Millionen Menschen folgten der von all dem Rummel gewiss verblüfften Katze auf Facebook. Von so vielen Followern kann die FDP nur träumen. Vielleicht tut man Wolfgang Kubicki kein großes Unrecht mit der Vermutung, dass der 74-Jährige so etwas wie der grimmige alte Herr der FDP ist und mit seiner Kandidatur für den Vorsitz versucht, sie nach seinem Vorbild zu formen: als eine Art Grumpy Party der deutschen Politik.

Zur SZ-Startseite

FDP-Machtkampf
:Kubicki zwingt die Liberalen zur Richtungsentscheidung

Mit seiner Kandidatur hat Wolfgang Kubicki fast alle überrascht, vielleicht sogar sich selbst. Der neue Zweikampf elektrisiert die Partei. Selbst Christian Lindner mischt sich ein.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: