MeinungDeutschlandDie FDP beschreitet den langen Weg zurück zur Vernunft

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 1 Min.

Ins Volk hineinhorchen: FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner will beim Erarbeiten eines neuen Grundsatzprogramms für die Liberalen auch KI nutzen.
Ins Volk hineinhorchen: FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner will beim Erarbeiten eines neuen Grundsatzprogramms für die Liberalen auch KI nutzen. Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Liberalen ziehen Konsequenzen aus dem Wahldesaster: Das ist ebenso löblich wie nötig – und sie halten auch für die heutigen Koalitionspartner eine Lehre bereit.

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Demut, diese alte Tugend, ehrt das Alter und die Jugend. So lautet ein hübsches Sprichwort, an das man sich erinnert fühlt angesichts der Bestrebungen der FDP, wieder an Seriosität zu gewinnen. Die Partei will ein neues Grundsatzprogramm erstellen und horcht per Befragung ihrer Mitglieder und weiterer politisch Interessierter ins Volk hinein, damit dieses erkenne, dass Politik es „ernst nimmt und konkrete Lösungen für ihre alltäglichen Herausforderungen findet“. Das ist ebenso löblich wie nötig, denn selten hat eine Regierungspartei das Volk so wenig ernst genommen und Lösungen so verweigert wie die FDP in ihren drei Jahren als Teil der Ampelkoalition. Als Ergebnis flog sie aus dem Bundestag.

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Glosse
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Glaubt man dem FDP-Raubein, gab es niemals in der Geschichte einen größeren Versager als Berlins Regierenden Bürgermeister. Aber was soll man dann über die Liberalen sagen? Das Streiflicht.

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