Ein Fest für Populisten jeglicher Art ist der EU-Haushalt, den Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese Woche vorgestellt hat. Man sieht die Schlagzeilen schon heranrauschen. Die Rede wird sein von Bauern, die angeblich bluten müssen, damit die gierige EU noch mehr Geld ausgeben und viele Milliarden Euro in die Ukraine überweisen könne. Und bestimmt werden auch die Raucher in die Empörung getrieben mit dem Argument, ihnen drohe bald ein Preis von zwölf Euro pro Schachtel – bloß damit Ursula von der Leyen in Brüssel ihre Kriegskasse mit zwei Billionen Euro füllen könne.
MeinungKritik an HaushaltEs geht ums Überleben der EU. Das sollte auch zwei Billionen Euro wert sein

Kommentar von Josef Kelnberger
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Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen schlüssigen Plan vorgelegt. Doch aus Deutschland kommt eine pauschale Ablehnung. Das ist Feigheit vor dem populistischen Feind.
