MeinungKritik an HaushaltEs geht ums Überleben der EU. Das sollte auch zwei Billionen Euro wert sein

Portrait undefined Josef Kelnberger

Kommentar von Josef Kelnberger

Lesezeit: 2 Min.

Sie hat es tatsächlich gewagt: Ursula von der Leyen stellt mit ihrem Etatentwurf die Höhe der Subventionen für die Landwirte infrage.
Sie hat es tatsächlich gewagt: Ursula von der Leyen stellt mit ihrem Etatentwurf die Höhe der Subventionen für die Landwirte infrage. Yves Herman/Reuters

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen schlüssigen Plan vorgelegt. Doch aus Deutschland kommt eine pauschale Ablehnung. Das ist Feigheit vor dem populistischen Feind.

SZ bei Google bevorzugen

Ein Fest für Populisten jeglicher Art ist der EU-Haushalt, den Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese Woche vorgestellt hat. Man sieht die Schlagzeilen schon heranrauschen. Die Rede wird sein von Bauern, die angeblich bluten müssen, damit die gierige EU noch mehr Geld ausgeben und viele Milliarden Euro in die Ukraine überweisen könne. Und bestimmt werden auch die Raucher in die Empörung getrieben mit dem Argument, ihnen drohe bald ein Preis von zwölf Euro pro Schachtel – bloß damit Ursula von der Leyen in Brüssel ihre Kriegskasse mit zwei Billionen Euro füllen könne.

Zur SZ-Startseite

Jens Spahn
:Ein Ehrgeizling im freien Fall

Jens Spahn hatte schon immer den absoluten Willen zur Macht. Aber spätestens nach dem Debakel um die Richterwahl ist die Frage, wie viele Patzer und Skandale sich ein Politiker eigentlich leisten kann. Begegnungen mit einem schwer taumelnden Stehaufmännchen.

SZ PlusVon Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: