MeinungIranDieser Krieg ist allein aus der Luft nicht zu gewinnen

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 2 Min.

Bereit zum Angriff: eine  F/A-18F Super Hornet  auf dem Flugzeugträger  USS Gerald R. Ford.
Bereit zum Angriff: eine F/A-18F Super Hornet auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford. U.S. Central Command/U.S.Navy/AP

Die USA und Israel haben die Hoheit am Himmel. Und dennoch: Das Entscheidende werden die Kampfjets nicht erreichen. Die Mullahs haben es da leichter, wie ihr Angriff im Indischen Ozean zeigt.

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Bilder eines Luftkriegs, gesehen aus der Perspektive der Angreifer, haben etwas Suggestives. Sie zeigen, was das Militär zeigen will: Zerstörung von Raketenabschussrampen, getroffene Bunker, Präzisionsangriffe. Was sie nicht zeigen, ist die grausame Wirklichkeit am Boden. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran ist fast ausschließlich ein Luftkrieg. Und wie alle Luftkriege zuvor trifft auch er unschuldige Menschen wie die toten Mädchen in der Schule von Minab. Die Zahl der zivilen Opfer steigt. Auch dieser Krieg wirft mehr moralische Fragen auf, als seine Urheber behaupten. Das ist die erste Lehre aus den Luftangriffen aus Iran.

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