Eine lettische Medienaufsichtsbehörde entzieht dem russischen TV-Sender Doschd die Sendelizenz - einem Sender, dessen Journalisten in Russland Gefängnis droht, wird nun Kremlpropaganda vorgeworfen. Ein Moderator hatte etwas Missverständliches über die russische Armee gesagt. Lettland ist für in Russland verfolgte Journalisten und deren verbannte Medien ein wichtiger Zufluchtsort geworden. Andere arbeiten weiterhin in Riga, doch wie frei können sie sich nun noch fühlen?
MeinungPressefreiheitLettland macht im Umgang mit russischen Oppositionsmedien einen Fehler

Kommentar von Viktoria Großmann

Riga ist für viele Kreml-Kritiker ein wichtiger Zufluchtsort geworden. Nun hat die lettische Aufsichtsbehörde dem letzten unabhängigen Fernsehsender Russlands die Lizenz entzogen. Das schadet der demokratischen Sache.
