Jetzt auch Michael Jackson: Den soll Sean „Diddy“ Combs, Musikproduzent, Rapper und Unternehmer diverser dubioser Geschäfte, eventuell auf dem Gewissen haben. So jedenfalls mutmaßen es die „Creatoren“ verschiedener gut besuchter Video-Kanäle auf Youtube und Tiktok seit Neustem. Combs ist in Los Angeles offiziell des organisierten Verbrechens von geradezu sagenhaftem Ausmaß angeklagt: Entführung, Korruption, Zwangsarbeit, Drogenmissbrauch, außerdem massenhafter sexueller Missbrauch im Rahmen von Sex-Partys, bei denen nicht alle Beteiligten freiwillig Gäste waren. Etwa 120 Personen beschuldigen ihn in einer Zivilklage.
MeinungMedienDer Fall P. Diddy wird zum Fest für Verschwörungsfans. Dass es hier um echtes Leid geht? Egal

Kommentar von Meredith Haaf
Lesezeit: 1 Min.

Im Fall Sean Combs geht es vordergründig um Sex-Partys, vor allem aber um eine Kultur von Gewalt und Missbrauch. Wie wenig sich doch seit „Me Too“ getan hat.
