Meinung„Zensur“-DebatteDaniel Günther hat es seinen Gegnern ein bisschen arg leicht gemacht

Portrait undefined Detlef Esslinger

Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 2 Min.

Hat angeblich ein Verbot eines rechtspopulistischen Portals gefordert – was gar nicht zutrifft: Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.
Hat angeblich ein Verbot eines rechtspopulistischen Portals gefordert – was gar nicht zutrifft: Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. (Foto: Frank Molter/Frank Molter/dpa)

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident hat keineswegs das Verbot eines pseudojournalistischen Portals gefordert. Aber wer wollte, konnte ihn so verstehen.

Lange nichts mehr von Daniel Günther gehört, dafür jetzt aber so richtig. Seit einer Woche steht der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein im Zentrum einer aufgeregten Debatte, weil er angeblich Zensur gefordert hat. Um es gleich zu sagen: Hat er nicht. Wohl aber hat er durch unkonzentrierte Formulierungen alle, die ihm nur unkonzentriert zuhörten oder missverstehen wollten, dazu eingeladen, ihn misszuverstehen.

Zur SZ-Startseite

Pressefreiheit
:Wer sind die „Feinde der Demokratie“?

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther denkt laut über Maßnahmen gegen das Onlineportal „Nius“ nach – und wirft damit grundlegende Fragen zur Pressefreiheit auf. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: