Föderalismus und Corona:Die deutsche Corona-Politik erreicht einen neuen Tiefpunkt

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Föderalismus und Corona: 16 Länder, 16 Ansätze: eine gemeinsame deutsche Corona-Politik wäre wichtig, findet aber immer weniger statt.

16 Länder, 16 Ansätze: eine gemeinsame deutsche Corona-Politik wäre wichtig, findet aber immer weniger statt.

(Foto: Christian Charisius/picture alliance/dpa)

Ende der Isolationspflicht in Bayern und der Maskenpflicht in Schleswig-Holstein: Die deutsche Corona-Politik scheitert wieder einmal an gemeinsamen Kompromissen. Dabei könnten die über einen milden Verlauf der Pandemie entscheiden.

Kommentar von Georg Mascolo

Es ist noch nicht lange her, da blickte ein ganzes Land auf die Ministerpräsidentenkonferenz. Hier bemühten sich Bund und Länder gemeinsam festzulegen, wie viel Beschränkung im jeweiligen Stadium der Pandemie nötig und wie viel Freiheit möglich sein sollte. Sondersendungen und atemlose Live-Ticker begleiteten die Runden. Heute kennt kaum noch jemand auch nur den nächsten anstehenden Termin.

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