MeinungTerrorismusEin Stück Gerechtigkeit, nach 56 Jahren

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 2 Min.

Trauer im Februar 1970 : Bei einem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München waren sieben Menschen getötet worden.
Trauer im Februar 1970 : Bei einem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München waren sieben Menschen getötet worden.
IMAGO/Heinz Gebhardt

Bei einem Brandanschlag im Jahr 1970 auf das jüdische Seniorenheim in München starben sieben Menschen, 25 Jahre nach dem Holocaust.  Jetzt scheint das Verbrechen endlich aufgeklärt zu sein. Warum das auch heute noch wichtig ist.

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56 Jahre hat es gedauert, bis die Staatsanwaltschaft München einen Terrorakt – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit – als aufgeklärt meldete, der die junge Bundesrepublik erschüttert hatte. Im Februar 1970 starben in der Münchner Reichenbachstraße sieben Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner eines jüdischen Altenheims. Ein antisemitischer Mord im Land der Täter, nur 25 Jahre nach dem Holocaust, dem die sieben Opfer knapp entronnen waren. Das Seniorenheim war gezielt in Brand gesetzt worden. Aber von wem?

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Anschlag in München von 1970
:Einzeltäter legte Brand in jüdischem Altenheim

Vor 56 Jahren starben sieben Menschen bei dem Anschlag auf die Einrichtung in der Reichenbachstraße. Nun legen sich die Behörden auf einen Verdächtigen fest.

Von Stephan Handel

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