China:Der nächste Minister ist weg

China: Ist noch nicht lang her, da schüttelte er seinem russischen Amtskollegen Sergej Schojgu in Moskau die Hand - nun ist er wohl Privatmann: der ehemalige Verteidigungsminister Li Shangfu.

Ist noch nicht lang her, da schüttelte er seinem russischen Amtskollegen Sergej Schojgu in Moskau die Hand - nun ist er wohl Privatmann: der ehemalige Verteidigungsminister Li Shangfu.

(Foto: IMAGO/Vadim Savitskii/IMAGO/SNA)

Li Shangfu, Chef des Verteidigungsressorts, wird unter seltsamen Umständen entlassen. Schwächelt das Regime von Xi Jinping? Eher das Gegenteil ist der Fall.

Kommentar von Lea Sahay

Man könnte es als ein Zeichen von Schwäche deuten: In Person von Verteidigungsminister Li Shangfu verliert der zweite chinesische Minister kurz nach der Ernennung sein Amt. Wie Außenminister Qin Gang, der im Juni verschwand, zählte Li zu Staats- und Parteichef Xi Jinpings Gefolgsleuten. Die Gründe für ihre Entlassung sind unklar, Rechenschaft gegenüber Bevölkerung und ausländischen Partnern ist Peking fremd.

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