MeinungLandesverteidigungDrohnen statt Panzer? Wenn’s mal so einfach wäre

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 3 Min.

Ein Schützenpanzer Puma und eine Drohne: Wie wird das Heer in Zukunft kämpfen?
Ein Schützenpanzer Puma und eine Drohne: Wie wird das Heer in Zukunft kämpfen?
Friedrich Bungert

Die Bundeswehr beschaffe statt digitaler Hightech zu viel „Altmetall“, bemängeln Kritiker. Doch Boris Pistorius hat einen Punkt: Eine abschreckungsfähige Armee braucht beides.

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Zu den beliebten Sinnsprüchen der Bundeswehr gehört der Satz: Nichts ändert sich so schnell wie die Lage. Nur eine Lage bleibt offenbar immer gleich: die der Bundeswehr selbst. Nach wie vor ist sie in der öffentlichen Wahrnehmung wie eine ewige Baustelle, auf der wenig vorangeht. Zu diesem Eindruck trägt die jüngste Welle von Kritik bei. Ihr Lamento: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vergeude die riesige Investitionssumme von bis zu 700 Milliarden Euro für Waffensysteme von gestern, Panzer oder Fregatten – für „Altmetall“ also statt für KI, Robotik und Drohnen.

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Aufrüstung der Bundeswehr
:700 Milliarden. Für „Altmetall“?

Nie hatte die Bundeswehr so viel Geld – und nie war die Frage drängender, ob sie es richtig ausgibt. Ein Besuch in der Ukraine zeigt, wie weit Deutschland der modernen Kriegsführung hinterherhinkt.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt, Georg Ismar, Henrike Roßbach und Sina-Maria Schweikle

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