Meinung75 Jahre BundesverfassungsgerichtEin Gericht, das die demokratische Leidenschaft der Bürger braucht

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Kommentar von Wolfgang Janisch

Lesezeit: 3 Min.

Bundespräsident Theodor Heuss (6. v. li., im weißen Hemd) bei  der Vereidigung der 24 Richter des Bundesverfassungsgerichts in der Villa Hammerschmidt in Bonn. Auch im Bild: Erna Scheffler (3. v. li.), die damals einzige Frau am Gericht.
Bundespräsident Theodor Heuss (6. v. li., im weißen Hemd) bei  der Vereidigung der 24 Richter des Bundesverfassungsgerichts in der Villa Hammerschmidt in Bonn. Auch im Bild: Erna Scheffler (3. v. li.), die damals einzige Frau am Gericht.
Foto: Dpa

Das Grundgesetz lebt, dem Bundesverfassungsgericht sei Dank, das nun seinen 75. Geburtstag feiert. Allein aber würde es eine autoritäre Wende nicht aufhalten können.

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Kinder, das sagen Eltern wie Wissenschaftler, lieben es, immer und immer wieder dieselben Geschichten erzählt zu bekommen. Erstens drohen dann keine bösen Überraschungen, zweitens helfen Wiederholungen, neue Dinge zu lernen und sich einzuprägen.

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Es braucht eine Prüfung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Um zu klären, welche Gefahr von der Partei ausgeht – und um sie zu verbieten, wenn sie so demokratiefeindlich ist, wie es scheint.

SZ PlusEssay von Ronen Steinke

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