Wer im multimedialen Grundrauschen gehört werden will, denkt gern, er müsse möglichst laut sein. Ob die steigenden Mieten, die der Mieterbund in seiner neuen Studie beklagt, gleich einer „Sozialstaatskrise“ gleichkommen? Das erscheint doch etwas übertrieben. Anderseits haben die Verfasser im Grundsatz recht: Der ständige Anstieg der Kosten fürs Wohnen wird immer mehr zu einem sozialen Problem. Dieses ist zwar sehr ungleich über die Republik verteilt. Die Mietsteigerungen aber, nicht allein in den Großstädten und Boom-Regionen, sind besorgniserregend. Wenn sich Krankenschwestern und Altenpfleger, Polizisten oder Verkäuferinnen nur noch schwer eine akzeptable Wohnung leisten können oder auch gar nicht, dann ist etwas aus dem Lot geraten.
MeinungWohnenLuft und Licht endlich für alle!

Kommentar von Joachim Käppner
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Wohnungsbau: Die alten Lösungsversuche helfen nicht gegen zu hohe Mietpreise.
Ole SpataDie Studie des Mieterbundes zum Anstieg der Kosten ist besorgniserregend. Was helfen würde gegen die Preissteigerungen? Da gibt es ein historisches Beispiel.
