MeinungBerlinTiming ist alles – und das von Kai Wegner könnte kaum schlechter sein

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Kommentar von Gökalp Babayiğit

Lesezeit: 1 Min.

Unter Druck: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU).
Unter Druck: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). (Foto: Britta Pedersen/Britta Pedersen/dpa)

Der Regierende Bürgermeister scheint in der Tennis-Affäre noch etwas lernen zu müssen: Nur weil man etwas darf, sollte man es nicht unbedingt tun.

Natürlich darf auch ein Regierender Bürgermeister von Berlin Freizeit haben, darf eine Stunde – auch zwei – mit seiner Partnerin Tennis spielen, darf und soll mal auch „einfach den Kopf frei kriegen“. Doch wenn Kai Wegner tags darauf der Öffentlichkeit lieber die Lüge auftischt, er habe sich angesichts der Notlage in seiner Stadt stattdessen „den ganzen Tag im Büro eingeschlossen“, dann sollte er merken, dass er einen schweren Fehler begangen hat. Nur weil man Tennis spielen darf, sollte man es nicht unbedingt immer tun. Als Sportler weiß Wegner, was sowohl dort wie auch in der Politik gilt: Timing ist alles. Seins hätte am Samstag kaum schlechter sein können.

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Glosse: Das Streiflicht
:Mal den Kopf frei kriegen: Eine Tennisrunde in dunkler Stunde

In der Politik gibt es Momente, da man sich entspannen muss. Welcher Zeitpunkt nicht ganz der richtige ist, muss gerade Berlins Regierender Bürgermeister erfahren.

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