MeinungAngriff auf den CSDEine Fußfessel für jeden Gefährder? Auch das würde Attentate kaum verhindern

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Kommentar von Christoph Koopmann

Lesezeit: 2 Min.

Am Brandenburger Tor in Berlin haben Menschen nach dem Anschlag auf den CSD Blumen, Kerzen und persönliche Botschaften niedergelegt.
Am Brandenburger Tor in Berlin haben Menschen nach dem Anschlag auf den CSD Blumen, Kerzen und persönliche Botschaften niedergelegt.
Markus Lenhardt/dpa

Wie kann es sein, dass ein polizeibekannter Islamist in Berlin solch einen Mordanschlag begehen konnte? Der Fall zeigt, was Behörden tun können, und was leider nicht.

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Wenn in Deutschland Islamisten Anschläge begangen haben, dann hieß es hinterher meistens: Der Täter sei den Behörden vorher nicht als potenzieller Terrorist aufgefallen. Was jedes Mal die bohrende Frage aufgeworfen hat, wie die Sicherheitsbehörden es nicht merken können, dass sich jemand bis zum Attentäter radikalisiert. Bei Abdul B., der am Samstag beim Berliner CSD eine Frau getötet und 29 weitere Menschen verletzt haben soll, ist es anders.

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