Selfies am Sarg? Zur Wirkung von Bildern findet sich bereits in der Bibel an zentraler Stelle eine Aussage. In den Zehn Geboten heißt es: „Du sollst dir kein Bildnis machen!“ Das bezieht sich auf Kult-Standbilder; Orte, an denen Menschen Gott einfangen wollten, um ihm Opfer zu bringen oder Orakel einzuholen. Dies vertrug sich nicht mit dem christlichen Anspruch: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Ab dem Mittelalter machte sich die Kirche die Wirkung von Darstellungen allerdings selbst zunutze: Weil viele die lateinischen Messen nicht verstanden und auch die Bibel nicht lesen konnte, spielten – gemalte – Bilder eine wichtige Rolle, um die christliche Botschaft zu verbreiten.
MeinungTrump und Selenskij in RomWas wirklich gesprochen wurde, wissen nur die beiden Präsidenten

Kommentar von René Hofmann
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Ein ikonisch wirkendes Foto, aufgenommen am Rande der Beerdigung des Papstes in Rom, weckt Hoffnungen auf Frieden in der Ukraine. Doch die Macht der Bilder ist verführerisch.
