MeinungNiederlandeDieser Ausbruch von Gewalt ist nicht propalästinensisch, sondern antisemitisch

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Kommentar von Joachim Käppner

Nacht der Gewalt: Die niederländische Polizei versperrt in Amsterdam israelfeindlichen Demonstranten den Weg.
Nacht der Gewalt: Die niederländische Polizei versperrt in Amsterdam israelfeindlichen Demonstranten den Weg. Jeroen Jumelet/AFP

Fans des Fußballvereins Maccabi Tel Aviv werden in Amsterdam angegriffen und gejagt. Für solche Taten kann es keine Rechtfertigung geben.

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Jagdszenen in Amsterdam: Der schockierende Gewaltausbruch gegen Fans von Maccabi Tel Aviv in den Niederlanden demonstriert einmal mehr, welches Eskalationspotenzial jene Proteste haben, die viel zu vereinfachend als „propalästinensisch“ bezeichnet werden. Wenn jüdische Menschen aus keinem anderen Grund körperlich angegriffen werden als dem, dass sie Bürger des jüdischen Staates sind, ist das keine propalästinensische, sondern eine antisemitische Tat. Sie folgt damit demselben Denken des Hasses, welches zu dem Massaker führte, das Hamas-Terroristen am 7. Oktober vergangenen Jahres in Israel angerichtet haben. Den Palästinensern helfen Hetzjagden auf Juden in Amsterdam aber kein Jota, ganz im Gegenteil.

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