MeinungReligionIst es Sünde, AfD zu wählen?

Portrait undefined Heribert Prantl

Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

Vor der Katholischen Hofkirche in Dresden: eine Wahlkampfveranstaltung vor zwei Jahren.
Vor der Katholischen Hofkirche in Dresden: eine Wahlkampfveranstaltung vor zwei Jahren.
Sebastian Kahnert/dpa

Die braun-blaue Ideologie steht in fundamentalem Gegensatz zum christlichen Glauben: Was die Kirchen gegen den Neonazismus tun können und tun müssen.

SZ bei Google bevorzugen

„Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar.“ Die katholische Bischofskonferenz hat das schon vor zweieinhalb Jahren unmissverständlich erklärt. Die Entscheidung für eine rechtsextreme Partei sei inkompatibel mit dem christlichen Menschenbild. Das heißt: Ein Christ wählt nicht AfD. Die evangelische Kirche ist genauso deutlich: Völkische oder antisemitische Haltungen seien dem Evangelium entgegengesetzt und völlig untragbar. Genützt hat das nicht so viel: Den Christinnen und Christen unter den Wählern zuletzt in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern war das offenbar egal. Der AfD-Spitzenkandidat war ihnen näher als ihr Landesbischof. Und das AfD-Programm war ihnen wichtiger als das Gebot der Nächstenliebe, das vom AfD-Programm verachtet wird.

Zur SZ-Startseite

MeinungPrantls Blick
:Aufgeben ist keine Lösung

SZ PlusVon Heribert Prantl
Portrait undefined Heribert Prantl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: