Kolumne:Plötzlich interessiert man sich für Intellektuelle

Lesezeit: 4 min

Kolumne: Großes Theater beim PEN: Christoph Nix beschimpft Deniz Yücel, in dem Moment noch Präsident des PEN-Zentrums Deutschland.

Großes Theater beim PEN: Christoph Nix beschimpft Deniz Yücel, in dem Moment noch Präsident des PEN-Zentrums Deutschland.

(Foto: Martin Schutt/dpa)

Der Streit beim Schriftstellerverband PEN zeigt: Intellektuelle sind auch nur Menschen. In dieser Zeitenwende sind sie wichtig. Und angewiesen auf eine Öffentlichkeit, die bereit ist für Impulse.

Kolumne von Jagoda Marinić

Es wird wieder über Intellektuelle geredet. Siehe das große Interesse an den Turbulenzen in der Schriftstellervereinigung PEN, siehe die starken Reaktionen auf die beiden offenen Briefe an Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Intellektuellen leben noch, ganz gleich, wie oft sie totgesagt wurden. Unklar bleibt weiterhin, wer intellektuell ist oder was Intellektuelle besser können sollen als andere, wenn auch sie im Streitfall, so wie die Schriftsteller in Gotha, doch nur "Arschloch!" schreien, statt eloquent das Wort zu führen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Serie "Reden wir über Liebe"
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Renault Megane E-Tech Electric im Test
Das Auto, das keinen Regen mag
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Milcheis
Essen und Trinken
So gelingt Milcheis wie aus der Eisdiele
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB