MeinungTourismusZwölf Euro für den Kölner Dom – das sind zwölf Euro zu viel

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Kommentar von Christoph Koopmann

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Erst zahlen, dann staunen: Touristen stehen vor dem Haupteingang des Kölner Doms.
Erst zahlen, dann staunen: Touristen stehen vor dem Haupteingang des Kölner Doms. Rolf Vennenbernd/dpa

Nun also kostet auch der Eintritt in diese berühmte Kirche Geld. Deren Erhalt sei eben furchtbar teuer, sagt dasselbe Bistum, das zuletzt einen Millionenüberschuss erwirtschaftet hat.

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Das Erzbistum Köln fügt sich jetzt also den Regeln des Marktes. Der Betrieb des weltbekannten Doms sei teuer, argumentiert das Erzbistum, weshalb man die Kosten wieder reinholen müsse. Personal, Reinigung, Instandhaltung, all das verschlinge Geld – 44 000 Euro täglich. Und so kostet nun seit dieser Woche auch der Eintritt Geld – zwölf Euro. Das sind genau zwölf Euro zu viel.

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