So mir nichts, dir nichts lässt sich eine Nachkriegsgesellschaft, die sich jahrzehntelang sehr zivil gegeben hat, nicht auf die neue Wehrhaftigkeit einschwören. Es ist einfach gewöhnungsbedürftig, wenn Rüstungskonzerne als Verteidiger der europäischen Demokratie und als Sponsoren für Fußballvereine gefeiert werden und zudem auch noch tolle Aktiengewinne versprechen.
MeinungProtest gegen AufrüstungDiese Demos sind wertvoll – sofern sie friedlich bleiben

Kommentar von Johan Schloemann
Lesezeit: 1 Min.

Samstag in Köln: Menschen demonstrieren gegen die Aufrüstung und den Rheinmetall-Konzern.
Henning Kaiser/Henning Kaiser/dpaWer jetzt auf die Straße geht, nimmt damit an einer Debatte teil, die in einer offenen Gesellschaft unbedingt geführt werden muss. Nur meinen einige, mit Militanz vor Militarisierung warnen zu müssen – sehr rätselhaft.
