MeinungKoalitionsvereinbarungDas Letzte, was dieses Land jetzt braucht, wäre eine Regierung, die einer Vision nachjagt

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Kommentar von Joachim Käppner

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Kompromisse akzeptieren, wo sie nötig sind: Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender, auf der Pressekonferenz der Parteivorsitzenden von Union und SPD zur Vorstellung des Koalitionsvertrags in Berlin.
Kompromisse akzeptieren, wo sie nötig sind: Friedrich Merz, CDU-Bundesvorsitzender, auf der Pressekonferenz der Parteivorsitzenden von Union und SPD zur Vorstellung des Koalitionsvertrags in Berlin. Sebastian Christoph Gollnow/Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Kaum haben sich Union und SPD geeinigt, schlägt bereits die Stunde der Besserwisser. Ihnen fehlt der ganz große Wurf, was immer sie darunter verstehen.

Ein beliebtes Gedankenspiel geht ja so: Kämen Fremde, die nichts über dieses Land wüssten, nach Deutschland, was würden sie darüber denken? Momentan ist die Antwort einfach: Sie müssten glauben, es stünde unmittelbar vor dem Sturz in ewige Nacht. So zumindest klingen viele Medien und Kommentare zur Koalitionsvereinbarung von Union und SPD: zaghaft, kein großer Wurf, zu viele Kompromisse, prinzipienlos, beschämend, gar dystopisch, oder auch: gute Nacht, Deutschland.

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