Es ist wohl einer der lustigeren Ausschnitte in der Geschichte von Fox News. Dort trat in dieser Woche der US-Energieminister Chris Wright auf und erklärte, warum die Trump-Regierung künftig das Treibhausgas Kohlendioxid, also die erwiesene Hauptursache für den Klimawandel, nicht mehr als Schadstoff einstufen will. „Das Ziel ist es, das Vertrauen in Wissenschaft und Daten und Rationalismus wiederherzustellen“, sagte Wright. Gleichzeitig jedoch flimmerten auf Fox unablässig Warnungen über den Bildschirmrand: Extreme Hitze, 52 Grad Celsius in Missouri, 162 Millionen Amerikaner betroffen.
MeinungTrump-Regierung52 Grad Celsius in Missouri, aber was für ein Klimawandel?

Kommentar von Christoph von Eichhorn
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Washington will Kohlendioxid nicht mehr als schädlich einstufen. Das Leugnen der Erderwärmung schien längst überwunden zu sein. Und natürlich bleibt es nicht beim Leugnen.
