MeinungTrump-Regierung52 Grad Celsius in Missouri, aber was für ein Klimawandel?

Portrait undefined Christoph von Eichhorn

Kommentar von Christoph von Eichhorn

Lesezeit: 2 Min.

Wo soll denn hier ein Schadstoff sein? Straßenverkehr in Austin, der Hauptstadt von Texas.
Wo soll denn hier ein Schadstoff sein? Straßenverkehr in Austin, der Hauptstadt von Texas. Foto: BRANDON BELL/Getty Images via AFP

Washington will  Kohlendioxid nicht mehr als schädlich einstufen. Das Leugnen der Erderwärmung schien längst überwunden zu sein.  Und natürlich bleibt es nicht beim Leugnen.

SZ bei Google bevorzugen

Es ist wohl einer der lustigeren Ausschnitte in der Geschichte von Fox News. Dort trat in dieser Woche der US-Energieminister Chris Wright auf und erklärte, warum die Trump-Regierung künftig das Treibhausgas Kohlendioxid, also die erwiesene Hauptursache für den Klimawandel, nicht mehr als Schadstoff einstufen will. „Das Ziel ist es, das Vertrauen in Wissenschaft und Daten und Rationalismus wiederherzustellen“, sagte Wright. Gleichzeitig jedoch flimmerten auf Fox unablässig Warnungen über den Bildschirmrand: Extreme Hitze, 52 Grad Celsius in Missouri, 162 Millionen Amerikaner betroffen.

Zur SZ-Startseite

Klimaschutz
:US-Regierung will Einschätzung zu Treibhausgasen streichen

Treibhausgase sind eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen: Auf Basis dieser Feststellung wurden in den USA viele Klimaschutzmaßnahmen ermöglicht. Das soll sich nun ändern.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: