Man kann den Klimawandel jetzt schmecken. Dazu muss man nur in einen Supermarkt gehen und ein x-beliebiges Olivenöl kaufen. Die Chancen sind groß, dass es ranzig, stichig oder "schlammig" schmeckt, wie die Stiftung Warentest diese Woche mitteilte, jedenfalls meist deutlich schlechter als eines derselben Marke noch vor einigen Jahren. Extreme Hitze, Wassermangel, Schädlinge und andere Folgen der Erderwärmung setzen Olivenbäumen im Mittelmeerraum zu. All das hat das Produkt zugleich innerhalb von zwei Jahren um rund 70 Prozent verteuert.
MeinungErderwärmungWas die aktuellen Klimarekorde für die Welt bedeuten

Kommentar von Christoph von Eichhorn
Lesezeit: 2 Min.

Vor lauter Krisen nimmt die Öffentlichkeit kaum noch Notiz von der wohl größten Herausforderung. Dabei würde so vieles leichter, gelänge es, die Erderhitzung zu mildern. Die Zeit drängt.
