MeinungUN-Konferenz in Belém:Sie wollen ihre Geschäfte retten, und nicht das Klima

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Kommentar von Michael Bauchmüller

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Vorne die Kathedrale, dahinter die Bucht von Guajara: Belém, der Ort der 30. Weltklimakonferenz.
Vorne die Kathedrale, dahinter die Bucht von Guajara: Belém, der Ort der 30. Weltklimakonferenz. (Foto: Eraldo Peres/AP/dpa)

Alles begann in Rio, 1992. Nun machen die Vereinten Nationen wieder in Brasilien Station, zum Klimagipfel Nummer 30. Doch dies ist eine düstere Zeit. Große Sprünge sind kaum zu erwarten, sinnvoll ist das Treffen trotzdem. Sehr sogar.

Erdgipfel, so hieß die Veranstaltung, mit der alles begann. 1992 war das, in Rio de Janeiro. Die Welt hatte den Kalten Krieg überwunden. Demokratie, Freiheit, Marktwirtschaft, überall auf dem Planeten schienen sie auf dem Vormarsch zu sein. Höchste Zeit, so befanden die Staaten, sich gemeinsam der gemeinsamen Probleme anzunehmen, allen voran Artensterben und Treibhauseffekt. Der deutsche Kanzler Helmut Kohl verlangte von der Konferenz eine „Botschaft der Solidarität, der gleichberechtigten Partnerschaft aller Völker und der gemeinsamen Verantwortung für die eine Welt“. Am Ende des Erdgipfels stand unter anderem die Klimarahmenkonvention, die Mutter aller Klimakonferenzen.

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