Als die Grünen im Frühjahr 2022 eine neue Familienministerin brauchten, weil der erste Anlauf mit Anne Spiegel spektakulär schiefgegangen war, stand fest: Der zweite Versuch muss sitzen. Die Wahl fiel dann auf Lisa Paus, was nicht unplausibel war. Als Finanzpolitikerin schien sie geeignet zu sein, das zentrale familien- und sozialpolitische Vorhaben der Grünen umzusetzen: die Kindergrundsicherung. Außerdem hatte sie das grüne Konzept dafür sogar mit erarbeitet.
MeinungKindergrundsicherungLisa Paus wirkt überfordert von der Größe ihrer Aufgabe

Kommentar von Henrike Roßbach, Berlin
Lesezeit: 2 Min.

Handwerklich wie strategisch wirkt Lisa Paus zunehmend überfordert von der Größe der Aufgabe.
Michael Kappeler/dpaDie Kindergrundsicherung droht zu scheitern. Der Anteil, den die zuständige Ministerin an diesem Desaster hat, ist unübersehbar. Was tragisch ist für die Koalition - noch mehr aber für arme Kinder.
