Scholz in Kiew:Doch ein Fototermin - aber nicht nur

Scholz in Kiew: Endlich da: Olaf Scholz am Donnerstagmorgen in Kiew.

Endlich da: Olaf Scholz am Donnerstagmorgen in Kiew.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Der Kanzler hat seine Reise in die Ukraine zur vielleicht wichtigsten politischen Station seit der Rede zur Zeitenwende aufgeladen. Diesem Anspruch wird das Ergebnis nicht gerecht - wertvoll ist es trotzdem.

Kommentar von Nico Fried

Olaf Scholz wird häufig vorgeworfen, er kommuniziere schlecht. Tatsächlich redet der Kanzler gerne umständlich und lässt gelegentlich mehr Fragen offen, als er beantwortet. Manchmal fehlt es auch schlicht an der gebotenen Professionalität: Bei seiner Fernsehansprache vor ein paar Wochen blickte plötzlich ein wie orientierungslos wirkender Regierungschef zeitweilig an der Kamera und seinem Volk vorbei ins Nichts. Woran es der Kanzler allerdings nie mangeln lässt, sind selbstgesteckte Ziele, an denen man ihn messen kann.

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