MeinungKI in der MedizinMit KI verlieren Ärzte Fähigkeiten – ja, und?

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Kommentar von Christina Berndt

Lesezeit: 2 Min.

Eine KI wird nicht müde.
Eine KI wird nicht müde.
Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Nach wenigen Monaten mit KI an ihrer Seite sind Mediziner nicht mehr so gut im Erkennen von Darmkrebsvorstufen wie zuvor. Warum das nicht schlimm ist – und worauf besonders geachtet werden muss.

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Manchmal kann man über KI wirklich herzlich lachen – zum Beispiel, wenn sie wieder mal nicht zwischen Information und Satire unterscheiden kann und behauptet, dass Hunde in der US-Football-Liga NFL spielen. Oder man reißt entsetzt die Augen auf, wenn sie lebensgefährliche Gesundheitstipps gibt, wie jenem US-Amerikaner, der nicht so viel Kochsalz essen wollte und sich dann auf den Rat von Chat-GPT hin mit Bromid vergiftet hat. Aber bei allem Stolz auf den eigenen kritischen Intellekt muss man einräumen: Bei manchen Aufgaben, insbesondere bei der Analyse großer Datenmengen, besitzt die KI nun einmal übermenschliche Fähigkeiten. Deshalb arbeiten Wissenschaftler in vielen Bereichen bereits seit Jahren mit KI, während die Allgemeinbevölkerung die Technologie erst vor zwei Jahren mit Chat-GPT staunend zur Kenntnis genommen hat.

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Schönes Versprechen, immerhin: Die Not der Patienten ist groß, da wären Maschinen doch eine gute Lösung für die oftmals frustrierende Suche nach einem Hilfsangebot. Gäbe es da nicht ein paar Hürden.

SZ PlusVon Christian Weber

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