MeinungKünstliche IntelligenzWer eine Diskussion ersticken will, der höre auf Chat-GPT

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 2 Min.

Frag doch mal Chat-GPT, Claude, Perplexity – oder besser nicht.
Frag doch mal Chat-GPT, Claude, Perplexity – oder besser nicht. Philip Dulian/dpa

Viele Menschen verschicken in Debatten jetzt gern elend lange Antworten von irgendwelchen Chatbots – und führen sie als Argument an. Deren Mehrwert? Ist gleich null.

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Seit alle künstliche Intelligenz (KI) nutzen, sind digitale Diskussionen ein Graus. Immer öfter nämlich schicken Arbeitskollegen oder Freunde Sätze wie: „Schau mal, Chat-GPT sagt das dazu“ – und ersticken damit so ziemlich jede Diskussion. Denn was danach folgt, sind teils Hunderte oder Tausende Zeichen und Zeilen an nicht formatierter Antwort aus einer beliebigen Antwortmaschine. Mal ist es Chat-GPT, mal Claude, mal Perplexity. Das Ergebnis aber ist immer gleich: Das Gegenüber hat die Frage, über die gerade diskutiert wurde, einfach mal plump in einen KI-Chatbot geschmissen und glaubt nun, dass irgendwem diese zwei DIN-A4-Seiten lange Nachricht tatsächlich helfen könnte.

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